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Das Sammeln essbarer Wildpflanzen

Alle Wildpflanzen durchlaufen einen Zeitpunkt, während dem sie zart, weich und eiweißreich sind und nur wenig Fasern und Zellulose enthalten. Dann schmecken sie zumeist bekömmlich und angenehm. Diesen Zeitpunkt sollte man abpassen, wenn man bestimmte Wildpflanzen sammeln möchte. Allerdings sind die Pflanzen zu diesem Zeitpunkt oft schwer zu bestimmen. Es ist also wichtig die Pflanzenarten im ganzen Jahreslauf zu beobachten, um richtig ernten zu können, ggf. erst im darauffolgenden Jahr.


Zum Sammeln lohnt es sich, folgende Utensilien bereit zu haben:

• Schere oder Messer zum Ernten. (Abzwicken mit dem Fingerspitzen ist auch möglich. Ein Abreißen schädigt die Pflanzen oft oder führt zum Ausriss der Wurzel)

• Steife Papiertüten zum Pflanzentransport. (Die stabile Tüte schützt die Pflanzen beim Transport vor Quetschungen und vor Austrocknung. Offen verlieren sie schnell wertvolle Inhaltsstoffe.)

• Handschuhe für hautreizende und stechende Pflanzen.

• Einen Spatel zum Ausgraben von Wurzeln.

• Bestimmungsbücher, zum Nachschlagen von Details, wenn man sich unsicher ist.

Prinzipien:

• Nur soviel sammeln wie gebraucht oder voraussichtlich als Vorrat benötigt wird.

• Am Fundort sollten immer noch genügend Pflanzen stehen bleiben, um ihr Fortbestehen zu sichern.

• Es lohnt die Pflanzenteile direkt beim Sammeln von störenden Stoffen zu befreien, z.B. von altem Laub, trockenen Gräsern etc.. Dadurch spart man sich viel Arbeit bei der Zubereitung in der Küche.

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